Unternehmensnachfolge

Für Unternehmer, ihre Angehörigen und etwaige Mitgesellschafter führen die gesetzlichen Rechtsfolgen häufig zu unerwünschten und nicht bedachten Folgen. Um späteren Konflikten und schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen entgegenzuwirken, bedarf es bereits zu Lebzeiten einer genauen Analyse des Einzelfalls sowie einer besonderen Abstimmung erbrechtlicher Verfügungen mit etwaigen Gesellschaftsverträgen.
Bereits bei Einzelunternehmen, welche im Wege der Gesamtrechtsnachfolge als wirtschaftliche Einheit vererblich sind, können sich erhebliche Probleme in der Geschäftsführung sowie in steuerlicher Hinsicht ergeben, wenn dieses nach dem Tod des Kaufmanns von einer Erbengemeinschaft fortgeführt wird. Dies gilt es bereits zu Lebzeiten durch entsprechende Regelungen zu vermeiden.
Bei Personengesellschaften stellt sich dagegen die Frage, inwiefern der Gesellschaftsanteil in den Nachlass fällt oder fallen soll. In Betracht kommt hier beispielsweise neben einem Eintrittsrecht für den/die Erben auch die Regelung über eine Nachfolgeklausel.
Ebenso sollte für Kapitalgesellschaften bereits eine Weichenstellung für den Todesfall getroffen werden.