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Unangemessenheit einer vorformulierten sechswöchigen Bindungsfrist im Bauträgervertrag
26.03.2014

Eine vom Bauträger vorformulierte Bindungsfrist, nach der der Erwerber an sein Angebot auf Abschluss eines Bauträgervertrages für sechs Wochen oder länger gebunden ist, überschreitet die regelmäßige gesetzliche Frist des § 147 II BGB von vier Wochen wesentlich; sie ist nur dann nicht unangemessen lang i. S. von § 308 Nr. 1 BGB, wenn der Verwender hierfür ein schutzwürdiges Interesse geltend machen kann, hinter dem das Interesse des Kunden an dem baldigen Wegfall der Bindung zurückstehen muss.

Dies hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 17.01.2014 entschieden.

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