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Internetüberwachung am Arbeitsplatz bedarf vorheriger Unterrichtung des Arbeitnehmers
18.12.2017

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat – mit Urteil vom 05.09.2017 – entschieden, dass die Überwachung der Internetnutzung und des elektronischen Schriftverkehrs des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber gegen das Recht auf Achtung des Privatlebens (gem. Art. 8 EMRK) verstoßen kann. Dies gilt auch dann, wenn dem Arbeitnehmer die Nutzung zu privaten Zwecke ausdrücklich untersagt ist, er aber über die Überwachung nicht vorab informiert wird.

Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wird auch die Rechtsprechung der deutschen Arbeitsgerichte beeinflussen.

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