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Haftung bei Gefälligkeitsfahrt zu Sportveranstaltung -Vereinshaftung
07.10.2015

von RA Robert Mühlbauer

Der BGH hatte in einem konkreten Fall über Ansprüche eines Geschädigten gegen seinen Verein wegen eines Verkehrsunfallschadens zu entscheiden. Nach aktueller Rechtsprechung des BGH scheiden Aufwendungsersatzansprüche gegen den Verein aus, wenn minderjährige Mitglieder eines Amateursportvereins von ihren Familienangehörigen oder Angehörigen anderer Vereinsmitglieder zu Sportveranstaltungen gefahren werden. Nach Auffassung des BGH handelt es sich dabei grundsätzlich, und zwar auch im Verhältnis zum Sportverein, um eine bloße Gefälligkeit, die sich jedenfalls in haftungsrechtlicher Hisicht im außerrechtlichen Bereich abspielt. (BGH, Urteil v. 23.7.2015 - III ZR 346/14).

RA Robert Mühlbauer

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