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Schmerzensgeld aufgrund heimlicher Observation des Arbeitgebers
20.02.2015

Ein Arbeitgeber, der wegen des Verdachts einer vorgetäuschten Arbeitsunfähigkeit einem Detektiv die Überwachung eines Arbeitnehmers überträgt, handelt rechtswidrig, wenn sein Verdacht nicht auf konreten Tatsachen beruht. Für dabei heimlich hergestellte Abbildungen gilt dasselbe. Eine solche rechtswidrige Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts kann einen Geldentschädigungsanspruch (Schmerzensgeld) begründen.

Dies hat das Bundesarbeitsgericht am 19.02.2015 entschieden, wobei es im konkreten Fall den vom Landesarbeitsgericht Hamm zugesprochenen Betrag in Höhe von nur 1.000,00 Euro (anstatt der geforderten Summe in Höhe von 10.500,00 Euro) nicht beanstandete.

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