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Genaue Bezeichnung der Mangelerscheinungen ist ausreichend zur Darlegung von Mängeln
24.07.2014

Als Vortrag zu einem Mangel der Werkleistung reicht - nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 05.06.2014 - die genaue Bezeichnung der Mangelerscheinungen aus. Insbesondere muss der Besteller zu den Ursachen des Mangels nicht vortragen.

Damit verfestigt der BGH seine "Symptomrechtsprechung", wonach der Besteller im Allgmeinen seiner Darlegungslast genügt, wenn er einen Mangel, aus dem er Rechts herleitet, in seinem äußeren Erscheinungsbild behauptet und belegt.

Die Darstellung der Mangelerscheinung erfasst jeweils den dieser zu Grunde liegenden Mangel.

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