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Sittenwidrikeit bei Grundstückskaufverträgen
01.04.2014

Ein besonders grobes Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung, das ohne das Hinzutreten weiterer Umstände den Schluss auf eine verwerfliche Gesinnung des Begünstigten erlaubt (und somit ein sittenwirdriges und damit nichtiges Rechtsgeschäft darstellt), liegt bei Grundstückskaufverträgen grundsätzlich erst ab einer Verkehrswertüber- oder -unterschreitung von 90 % vor.

Dies hat der Bundesgerichtshof am 24.01.2014 in Fortführung seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden.

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